Intensivrunden:

1. Bücher begleiten die Trauer – Methoden, Medien und Möglichkeiten im pädagogischen Alltag

 

Unsere bibliothekspädagischen Angebote für Krippen, Kindergärten und Grundschulen werden vorgestellt.

In der angebotenen Intensivrunde wird mit den Teilnehmern erarbeitet, wie man mit kreativem Medieneinsatz die Themen Tod und Trauer kindgerecht vermitteln kann und dafür geeignete Titel auswählt.

 

Referentin: Christiane Dyck, Diplom - Bipliothekarin, "Bökerstuuv" / Bürgerstiftung Hanstedt 

2. Sternenkinder Eltern und Handlungsmöglichkeiten 

 

Ein Kind zu verlieren, ist das Schlimmste was Eltern passieren kann!  
Vielleicht kommen Sie mit  betroffenen Eltern in Kontakt. Denn es kann sein, dass vor diesem Krippen/Kindergarten-Kind ein totes Kind zur Welt kam. Oder es kann sein, dass eine Mutter ein Kind in der Kita hat und  wieder schwanger ist und es zur Totgeburt kommt. Oder es gibt Freunde/ Bekannte, die ein Kind verloren haben: Dann... seid nachsichtig... seid geduldig... seid verständnisvoll... Der Tod eines Kindes hat Eltern verändert! Für immer! Nichts wird mehr so wie es mal war... Sie sind eventuell empfindlicher geworden und dünnhäutiger..., vielleicht auch schwieriger und komplizierter... Nehmen Sie sie so, wie sie sind. Denn anders gibt es sie nicht mehr!
Gebt sie nicht auf... gebt ihnen die Chance, einen Weg zurück zu finden... einen Weg, den sie ohne ihr Kind an ihrer Seite gehen können.
Vielleicht sagt oder tut ihr auch mal was 'Falsches'....dann seid nicht 'beleidigt' oder gekränkt, wenn sie euch sagen, dass ihnen das jetzt weh getan hat.
Nehmt euch Zeit und seid für sie da... bietet es nicht nur an, sondern seid wirklich da.
Lasst sie von ihren Kindern erzählen und wechselt nicht das Thema!
"Unsere Kinder sind tot - lasst sie uns nicht auch noch totschweigen müssen..." Wie es möglich ist, Worte und Handlungsmöglichkeiten im beruflichen und privaten Umfeld zu entwickeln, wird in dieser Intensivrunde besprochen.

 

Referentin:  Janette Harazin,  Hebamme, SternenMutter, Leitung „Hebammenpraxis Besondere Zeit“

3. Wenn Worte fehlen, können Bilder sprechen!

 

Malen ist eine natürliche Ausdrucksform von Kindern. Bevor sie sprechen, entstehen erste Bilder als Ausdruck ihrer Gefühle, Körperempfindungen und dann immer wieder bei der Verarbeitung von Erlebtem, Vorstellungen, Wünschen und Träumen und vor allem, wenn die Worte fehlen.

Wie kann man der Trauer malerisch eine Gestalt geben, Gefühle wahrnehmen und durch Malen ausdrücken? Ist es möglich, mit einem gemalten Bild eine Beziehung zur/zum Verstorbenen zu klären (Schuld, Ungesagtes, Rückgabe, Anerkennung, Würdigung)? Kann durch ein Bild eine Verabschiedung stattfinden, nachgeholt werden? Kann in einem Bild ein persönlicher Ort für den verstorbenen Menschen entstehen? Lernen Sie die kunsttherapeutische Methode LOM® (Lösungsorientierte Maltherapie) kennen. Lassen Sie uns sprechen über Möglichkeiten der Umsetzung in Schule, Kita, Trauergruppe, …

 

Referent: Uli Stöckel, Heilpädagoge, Maltherapeut LOM®

4 Die Sarggeschichte – „Wie macht man eine tolle Trauerfeier“?

 

Die Trauerfeier ist wichtig, um von der/dem Verstorbenen bewusst Abschied zu nehmen. In der Sarggeschichte „Wie macht man eine tolle Trauerfeier?“ zeigt Sarah Benz verschiedene Möglichkeiten. Fragen wie z.B. die, ob Kinder an der Beerdigung teilnehmen dürfen und in welchem Alter, was erlaubt ist und was Kindern die Teilnahme an der Beerdigung eines lieben Menschen erleichtert, werden besprochen. Welche Hilfestellungen können Kindern bei der Beerdigung ermöglich werden?

 

Referentin: Sarah Benz, Musikerin, Trauerbegleiterin, Notfallseelsorgerin, Projekt Sarggeschichten 

5. Bestattungsspielzeug in der therapeutischen und pädagogischen Arbeit

                                                       „Den Tod be-greifen“

 

Bestattungsspielzeug ist Teil von Rouw&. Mit Bestattungsspielzeug versuche ich, den Tod so zugänglich wie möglich in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit mit Kindern zu gestalten. Bestattungsspielzeug hilft, den Tod transparent zu machen. Kinder (aber auch Erwachsene) können damit ihre eigene Geschichte spielen, und Dinge können mit ihnen erklärt oder geklärt werden. Es gibt kinderfreundliche Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Tod.

  • Sprechen Sie mit Kindern über den Tod.
  • Ein Kind stellt keine Fragen, für die es die Antwort nicht verarbeiten kann, also machen Sie sich keine Sorgen, dass Ihre Antwort schädlich ist.
  • Spielen ist Verarbeitung. Das Bestattungsspielzeug hilft Kindern, ein schlimmes Ereignis zu verarbeiten und zu verstehen.
  • Spieltherapie in der therapeutischen Praxis kann durch das Bestattungsspielzeug bereichert werden. Manches findet nonverbal seinen Weg, wenn die Worte fehlen. 

Referent: Richard Hattink, von Rouw&.

6. Musik und Lieder als Ausdrucksform für die unterschiedlichen Gefühle bei trauernden Kindern!

 

Traurige, mutmachende und fröhliche Lieder oder Worte begleiten die Facetten der kindlichen Gefühle. Kindliche Trauer braucht Pausen. Die Trauerpausen sind Kraftquellen für den Trauerprozess.  Kinderlieder halten die Kinder in ihrer Realität und erlauben Leichtigkeit und lassen für einen Moment die Sonne in ihr Leben. Kindliche Gefühle von Trauer und Fröhlichkeit liegen eng beieinander.

 

Referent: Christian Hüser, Kinderliedermacher

7. Auch Babys und kleine Kinder erleben Verlust und Trauer!

    „Auf welche Weise können wir sie in ihrer Trauer begleiten und unterstützen?“

 

Babys und kleine Kinder trauern anders als Erwachsene oder ältere Kinder. In dieser Intensivrunde schauen wir darauf, wie die Kleinsten Verlust und Trauer erleben. Wie drücken sie ihr inneres Erleben aus? Wie können Bezugspersonen Babys und kleine Kinder in ihrer Trauer ernst nehmen, verstehen und begleiten? Wichtig ist, wie die Erwachsenen und das Umfeld mit dieser so schmerzlichen und doch natürlichen Situation umgehen. Gibt es Halt, Rituale, Gemeinschaft und Verbundenheit, die trösten und Hoffnung geben? Können die Kleinsten daran Teil haben, soweit es für sie tröstend und stärkend ist? In meiner praktischen Arbeit in den letzten 30 Jahren durfte ich immer wieder erleben, wie offenherzig, klug und berührend Babys und kleine Kinder mit Verlust und Trauer auf mich zugegangen sind, wenn sie sich dabei gehalten und angenommen fühlen durften.

 

Referentin: Anette Weber, Körperpsychotherapeutin, EEH Fachberaterin, Heilpraktikerin HP

8. Trauergruppe „traudich“ für Kinder und Jugendliche in Buchholz

 

„Treffpunkt für trauernde Kinder Buchholz e.V.“ Das traudich-Team begleitet Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige aus Buchholz und Umgebung, die einen geliebten Menschen verloren haben. Die Gruppen geben Raum für eigene Trauer, aber auch für Fröhlichkeit. Gemeinsam werden Rituale entwickelt, die ein Erinnern an die Verstorbenen ermöglichen. Der Verein traudich ist eine Privatinitiative und weder religiös, weltanschaulich noch politisch gebunden oder orientiert. Kommen Sie ins Gespräch.

 

Referent: Wilfried Bolte

9. Professionelle Haltung – wo bleibe ich mit meinen Gefühlen?

 

(Ausschreibung folgt)

 

Referentin: Anne Viergutz

1o. Psychische Belastungen bei Kindern lebensbedrohend erkrankter Eltern und Bewältigungsmöglichkeiten!

 

Wie erkläre ich Kindern eine lebensbedrohende Erkrankung?
Was sind Risikofaktoren für Kinder körperlich kranker Eltern?
Welche innere Haltung der Helfenden ist resilienzfördernd?

Referentin: Dr. med. Miriam Haagen, Ärztliche Psychotherapeutin, Paar- und Familientherapeutin, Dozentin, Supervisorin, Autorin

11. Young Living Öle in der Trauerbegleitung von Kindern

 

Der Verlust eines geliebten Menschen löst ein Karussell von stürmischen Emotionen aus. Gefühle der Trauer können sein, Verzweiflung, Hilflosigkeit Ohnmacht, Angst, Ablehnung, Wut, Einsamkeit Unsicherheit, Isolation, Schuldgefühle. Um die Trauer auch ohne Worte und auf tiefer Ebene gut zu begleiten, kann es hilfreich sein, Kindern unterschiedliche Öle zur Stärkung im emotionalen, physischen und mentalen Bereich anzubieten. Die Verwendung von bestimmten ätherischen Ölen ist ein guter und hilfreicher Weg.

 

Referentin: Kareen Kreipe - Tietz

12. „Ich nehme dich mit durch mein weiteres Leben…“  -  Geschwistertrauer

 

Umgang von Kindern und Jugendlichen mit dem Tod eines Geschwisters mit Schwerpunkt der Begleitung trauernder Jugendlicher in der Jugendgruppe beim Verein Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V. Wie Jugendliche sich nach Geschwisterverlust im veränderten Familienleben, im Alltag und in ihrem Umfeld neu positionieren müssen und wie sie sich mit/trotz der Trauer und der gelebten Erinnerung aufmachen in ihr eigenes Leben. Raum geben - Sichtbarmachung - Austausch – Spiegelung – Ressourcen, Stärkung und Chancen als Impulse aus der begleiteten Gruppengemeinschaft.

 

Referentin:  Nadine von Kameke, Trauerbegleiterin für Elterngruppen, Begleiterin der Jugendgruppe der 15-20

-jährigen bei "Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V.", sowie auch ausgebildete Beraterin am Kinder-und Jugendtelefon, der „Nummer gegen Kummer

13. Schule und Trauer

 

Mehr als der „Raum der Stille“ – Trauererlebnisse im direkten Schulumfeld thematisieren in Klassenverband und Schulgemeinschaft. Information – Halten – Umgang – Kreativität – Veränderung – Berücksichtigung gesellschaftlicher und interkultureller Fragen.

 

Referentin: Karoline Hassell,  ist Trauerbegleiterin, Pädagogin und Gestalttherapeutin und bei  dem Verein  Verwaiste Eltern und Geschwister als Begleiterin für Kindergruppen zwischen 5-14 Jahren tätig.

14. Abschied von den Großeltern - "Opa, was machst du, wenn du gestorben bist?"

 

In dieser Intensivrunde werden wir darüber sprechen, dass sich Kinder auf ihre natürliche Herangehensweise mit dem Tod befassen, um das Leben zu erforschen. Großeltern können sich diesem Thema und ihrem eigenen Abschied vom Leben kaum mehr entziehen. Das spüren die Enkelkinder; sie wollen mit Oma oder Opa darüber sprechen, es verstehen und sich, wenn es so weit ist, auf ihre Weise verabschieden. Dies dürfen ebenfalls die Großeltern auf ihre ganz eigene Weise.

Lassen wir uns von den neugierigen Fragen und dem Mut der Kinder anstecken. Schenken wir ihnen und uns selbst Antworten in Lebens- und Todesfragen.

Sie erhalten in dieser Intensivrunde zusätzlich Ideen zur gemeinsamen kreativen „Lebensarbeit“. Diese Ideen können zu Hause sowie in Kinder-, Jugend- oder Familien-Einrichtungen, Schulen oder Kitas angewendet werden.

 

Referentin:  Susanne Löbel, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Diplom-Kunsttherapeutin

15. Auswirkungen auf die Kinderpsyche - Verantwortung und Geheimnisse       

 

Trost im Trauerprozess verbindet nicht nur Kinder und ihre Eltern miteinander, sondern auch die Kinder mit der Welt, in der sie leben. Wenn sie Leid miterleben, möchten sie es lindern. Doch die emotionale Verantwortung kann auch schwer wiegen. Möglicherweise fühlen sich Kinder nach dem Tod eines lieben, vertrauten Menschen verantwortlich. Belastend kommt bei einigen Kindern oder Jugendlichen hinzu, dass sie bezüglich der/des Verstorbenen ein Geheimnis in sich tragen. Diese Last ist schwer zu tragen. Geheimnisse können das weitere Leben, besonders das von Kindern, schmerzlich prägen. Unterdrückte Gefühle bestimmen den Alltag und erschweren die Annahme der Trauer.

Was braucht ein Kind, damit es sein Geheimnis anderen anvertrauen kann?

Umgang mit einem Geheimnis, ohne dass dieses mitgeteilt wird. Aber wie?

Wie gehe ich als Erwachsener mit dem anvertrauten Geheimnis um?

 

Referentin: Gundula Göbel, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, Autorin

 

16. Orientierung und konkrete Handlungsschritte in der pädagogischen oder therapeutischen Arbeit, nach dem Tod  eines Kindes oder Elternteils.

 

Referentin:  Irmin Eckhard, Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche, EMDR-Traumatherapeutin

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